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Heilpflanzen - Leber & Galle

 Wenn die Leber krank wird

Wenn die Leber, das wichtigste Entgiftungsorgan des Körpers krank wird

Durch Umweltgifte, Medikamente, Konservierungsstoffe, unausgewoge-ne Ernährung, wie fettreiche Kost, Alkohol und / oder Stress, Krankheit oder den Alterungsprozess ist das Entgiftungsorgan Leber unter Umstän-den überfordert und erkrankt. Erhöhte Leberwerte (Blutwerte) müssen nicht gleich auf eine schwere Lebererkrankung hinweisen, können aber ein Warnzeichen für den Beginn von Erkrankungen der Leber, wie z. B. Fettleber, Hepatitis oder Leberzirrhose sein.

Um die Leber zu schützen und zu unterstützen, sollte auf folgendes geachtet werden:

  • Verzehr von leichter, fettarmer Kost, (fettarmer Fisch oder fettarmes Fleisch), Gemüse, Obst
  • Verzicht auf Alkohol
  • Genügende Flüssigkeitszufuhr unterstützt die Leber beim Entgif-tungsprozess
  • Vermeidung von Stress
  • Regelmäßige Blutuntersuchungen zur Verlaufskontrolle

Die Natur hält Pflanzen bereit, die helfen die Leber zu entgiften und zu stärken:

Artischocke

Griechen und Römer nutzten bereits die verdauungsfördernde Wirkung der Artischocke. In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts entdeckten französische Wissenschaftler u. a. die Gallenfluss steigernde (cholereti-sche) Eigenschaft von Artischockeninhaltsstoffen. In der italienischen Heilpflanzenenzyklopädie „Le erbe“ werden die Eigenschaften der Arti-schocke folgendermaßen beschrieben: der Cholesteringehalt im Blut wird gesenkt, harntreibende, reinigende, choleretische, leberschützende und verdauungsfördernde Wirkung. Zukünftige Forschungen werden die the-rapeutische Bedeutung der Inhaltsstoffe noch weitergehend entschlüsseln.


Mariendistel

Der Name Mariendistel, der bis zu 150 cm großen krautigen Pflanze, entstammt einer alten Legende, nach der die weißen Flecken auf ihren Blättern von der Milch der Jungfrau Maria stammen. Früher war die Pflanze hauptsächlich als Gemüse bekannt. Doch Mitte des 19. Jahrhun-derts erkannte man die positive Wirkung auf die Leber. Heute ist die anti-toxische Wirksamkeit wissenschaftlich bestätigt. Der Wirkstoff Silymarin hindert bestimmte leberschädigende Substanzen (Lebergifte) am Eintritt in die Zellen und wird z.B. zur Behandlung von Knollenblätterpilzvergif-tungen angewendet. Durch Stabilisierung der Zellmembranen werden die Leberzellen (Hepatozyten) geschützt. Zudem wird die Regenerationsfä-higkeit der Hepatozyten gesteigert und somit die Gesundung der Leber gefördert.

In der Apotheke sind die erwähnten Pflanzen als Arzneimittel erhältlich.

Quelle: www.sabona.de


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