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Geschrieben: 01. Februar, 2012 in Beauty & Wellness | Haut | Ratgeber Tipps & Trends
 
 

Winterhaut – richtige Hautpflege

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Mit der richtigen Hautpflege gegen den Kältestress

Besonders viel Feuchtigkeit  benötigt unsere  Haut in den Wintermonaten.  Sie ist durstiger  als im Sommer. Unser  größtes Organ des Körpers ist  strapazierenden Einflüssen  ausgesetzt. Trockene Heizungsluft  in den Räumen setzt  der Haut zu. Mit dem Beginn  der Heizperiode, sinkt die  Luftfeuchtigkeit in den Räumen  und trocknet die Haut aus.

Auch die klirrende Kälte im  Freien erzeugt trockene Luft.  Zudem stellen die Talgdrüsen  der Haut bei einer Außentemperatur  von weniger als 8 ° C  ihre Aktivitäten ein. Es tritt eine  Fett-Unterversorgung der  Haut auf. Diese Umwelteinflüsse  entziehen unserer  Schutzhülle wichtige Feuchtigkeit,  die Haut wird durch die  unterschiedlichen Einflüsse  trocken, rissig und rau. Sogar  Falten können durch diese  Austrocknung entstehen. Daher  ist gerade in der Winterzeit  eine intensivere Hautpflege  nötig.

Wie kann man  der wintergestressten  Haut helfen?

Die Luftfeuchtigkeit in den  beheizten Innenräumen sollte  durch einen Luftbefeuchter auf  hautfreundliche 40-60% gesteigert  werden. Hilfreich können  hier auch einfache Wasserschalen  auf dem Heizkörper  oder Grünpflanzen sein. Eine  spezielle Hautpflege kann zudem  die Hautfeuchtigkeit regulieren.  Hier sind vor allem  reichhaltige fetthaltige Gesichtscremes  zu empfehlen,  die der strapazierten Gesichtshaut  Feuchtigkeit zurückführen.  Sie stillen den Durst  der Winterhaut und flicken die  dünne Fett-Schutzhülle der  Haut. Bei einer extremen Kältebelastung,  wie beispielsweise  beim Wintersport, sollte zusätzlich  eine spezielle Kälteschutzcreme  auf exponierten  Hautstellen (wie Lippen, Nase,  Ohren) aufgetragen werden.  Sie verschließt die Haut und  verhindert so ein weiteres Austrocknen.  Neben einem hohen  Fettgehalt sollte die Creme  auch im Winter einen ausreichenden  UV-Schutz gewährleisten.  Denn auch im Winter  ist die UV-Strahlung, vor allem  in höher gelegenen Bergregionen,  nicht zu unterschätzen.  Neben der Austrocknung  der Haut ist nämlich auch die  UV-Strahlung ein Hauptfaktor  für eine frühzeitige Hautalterung.  Auch die empfindliche  dünne Lippenhaut benötigt gezielte  Winterpflege. Die Lippen  besitzen keine eigenen  Talgdrüsen, die die Haut mit  Fett vor einer Austrocknung  schützen. Spezielle Pflegelippenstifte  schützen vor unangenehmen  Rissen in der spröden  Lippenhaut. Die Hände sind  den Reizen der Kälte ebenso  ausgesetzt und benötigen besondere  Pflege. Wie für die  Gesichts– und die Lippenhaut  bringen hier spezielle fetthaltige  Handcremes die verlorene  Feuchtigkeit zurück. Zudem  sollten die Hände nur mit pHneutralen  rückfettenden  Waschsubstanzen gereinigt  werden.  Heißes Baden und Duschen  reizen die Haut zusätzlich und  sollte daher vermieden werden.  Zudem trocknet ein Vollbad  die Haut weiter aus. Je  wärmer das Wasser ist, umso  mehr Feuchtigkeit wird der  Haut entzogen. Ein rückfettendes  Pflegeölbad verhindert jedoch  das Austrocknen der  Haut. Ein kräftiges Abreiben  der Haut sollte zudem vermieden  werden, leichtes Abtupfen  reicht völlig aus.  Neben der äußerlichen Pflege  kann man der Haut im Winter  auch von Innen helfen.  Reichliches Trinken, mindestens  2 Liter am Tag, versorgt  den Körper und somit auch die  Haut mit wichtiger Feuchtigkeit.  Zudem hilft auch eine  ausgewogene Ernährung die  Winterhaut zu stärken. Alkohol  und Nikotin belasten den  ganzen Körper, so auch die  Haut und lassen Sie gerade im  Winter alt aussehen. Bewegen  Sie sich regelmäßig im Freien,  das fördert die Durchblutung  im ganzen Körper und somit  auch in der Haut. Der Organismus  kann dadurch mehr wertvollen  Sauerstoff aufnehmen,  der ebenfalls der Haut zu gute  kommen kann. Wechselduschen  regen den die Durchblutung  in der Haut an und führen  somit zu einer ausreichenden  Versorgung mit Nährstoffen.  So übersteht Ihre Haut den  Winter unbeschadet.

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