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 Wundbehandlung

Wundbehandlung - So machen Sie es richtig:

Schnell ist es passiert und man hat sich verletzt! Bei Schürfwunden ist die Haut meist nur oberflächlich aufgeschabt und darunter liegende Blutgefäße sind nicht verletzt. Die Wunden sind harmlos, obwohl sie sehr schmerzhaft sind. Wenn die Wunde nicht allzu tief ist, kann man sie gut selbst behandeln. Ob eine Wunde ärztlich versorgt werden muss, richtet sich nach der Größe, Ausdehnung und Tiefe der Wunde, sowie nach dem Grad der Verschmutzung und der Stärke der Blutung.

Wunden richtig behandelnAber auch bei kleinsten und oberflächigen Wunden können Krankheitserreger eindringen und eine Infektion verursachen. Besonders gefährlich ist dabei eine Windstarrkrampfinfektion (Tetanus). Bei Verletzungen immer den Impfschutz kontrollieren!Hat die Blutung aufgehört, muss die verschmutzte Schürfwunde unter fließendem Wasser gereinigt werden. Anschließend mit einer Hautdesinfektionslösung aus der Apotheke die Wunde desinfizieren. Dann die Wunde mit einem Pflaster oder einem Pflastersprühverband bedecken. Bei etwas großflächigen Schürfwunden einen Wundverband anlegen.

Ist die Wunde tief oder sehr groß, z. B. bei Schnitt- oder Platzwunden, kann es manchmal zu starken Blutungen kommen. Größere Blutverluste können lebensgefährlich sein. Durch anhaltenden Druck von außen kann eine Blutung gestoppt werden. Dazu kann man sterilen Mull fünf Minuten lang fest auf die Wunde drücken. Im Notfall hilft auch ein sauberes Taschentuch oder Handtuch. Reicht diese Maßnahme nicht aus, einen Druckverband anlegen. Stark blutende Wunden nicht auswaschen, nicht desinfizieren oder berühren. Festsitzende Fremdkörper in der Wunde belassen.
Wundränder sollten schon bald nach dem Unfall so nahe wie möglich zusammen gebracht werden – durch Pflaster, Klammern oder spezielle Klebstoffe. Klaffen die Wundränder weit auseinander, muss unbedingt ein Arzt konsultiert werden. Dies sollte innerhalb von sechs Stunden erfolgen, denn später versorgte Wunden heilen schlechter. Außerdem ist bei tiefen Wunden die Gefahr der bakteriellen Verunreinigung sehr groß. Die Wunde muss deshalb gezielt gesäubert und eventuell genäht werden, was eine hässliche Narbenbildung verhindern kann.

Tiefe Bisswunden von Hund oder Katzen heilen oft schlecht, da sie von den natürlichen Mundbakterien verunreinigt sind. Diese sollte von einem Arzt versorgt werden. Kleinere Bisswunden heilen oft ohne Probleme. Wunde mit Wasser und Seife auswaschen und mit einer sterilen Auflage abdecken.

Wunden täglich auf Anzeichen (Schwellung, Rötung, Eiterbildung, Schmerzhaftigkeit) einer Infektion inspizieren und den Verband wechseln. Um den Heilungsprozess zu unterstützen kann man Wundpuder (bei trockener Wundfläche) oder eine Wundsalbe (bei nässender Wunde) anwenden.

Wundbehandlung

Jede Wunde, egal ob durch Hitze, Kälte oder mechanischer Gewalt entstanden, muss möglicherweise als infiziert gelten. Auch kleine und oberflächliche Verletzungen müssen versorgt werden, da durch Berührung der Wunde oder Verschmutzung Krankheitskeime eindringen können. Es besteht die Gefahr der lokalen Eiterung, Blutvergiftung aber auch Wundstarrkrampf, (Tetanus)! Zu den häufigsten Wundarten zählen Platz-, Quetsch - und Risswunden.

Maßnahmen:

  • jede Wunde so belassen wie sie vorgefunden wurde (nicht berühren oder auswaschen). Ausnahmen sind Verbrennungen und Verätzungen (auswaschen!)
  • keinen Puder, Salben, Sprays oder Desinfektionsmittel als Erstmaßnahme anwenden
  • sofort keimfrei abdecken (Wundverband)!
  • Verband mit Pflaster befestigen. Dazu stehen verschiedene Pflastersorten zur Verfügung, darunter auch aus wasserfestem – und schmutzabweisendem Material
  • Verletzter liegt, nicht bewegen
  • Fremdkörper nicht aus der Wunde entfernen
  • zum Arzt, Impfschutz sicherstellen!

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