Geschrieben: 15. Juni, 2018 in Anzeige | Zahnpflege/ Zähne
 
 

Gesunder Mund – die richtige Pflege für Zähne, Zahnfleisch und Zunge

36952885 - portrait of young woman flosses her teeth with dental floss looking at camera
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Zähneputzen ist seit der Erfindung der ersten rudimentären Rosshaarzahnbürsten im späten Mittelalter ein fester Bestandteil einer routinierten Körperpflege. Heute weiß man jedoch: Schrubben alleine reicht bei Weitem nicht aus, um eine gesunde Mundflora dauerhaft zu erhalten.


Fotoquelle: 123RF, Zahnseide

Falsche Pflege und ungesunde Ernährung sind für zahllose Bakterienkolonien willkommene Faktoren, die ihnen das Leben in der menschlichen Mundhöhle erleichtern.

1. Mundhygiene ist mehr als Zähneputzen

Für die meisten Menschen stellt der Erhalt der natürlichen Zähne den Hauptgrund ihrer täglichen Zahnpflege-Ambitionen dar. Darum befinden sich in jedem Haushalt ausreichend Zahnbürsten, die auch regelmäßig benutzt werden. Aber auch das Zahnfleisch will gepflegt werden, denn dieses bietet den Zähnen Schutz und Halt, um den Anforderungen des Zahnalltags standzuhalten. Parodontitis und geschwollene Zahntaschen verursachen nicht nur akute Schmerzen, sondern geben zahlreichen Krankheitserregern die unwiderstehliche Chance, die Zähne an schutzlosen Stellen nachhaltig zu schädigen.
Auch die Zunge ist mehr als nur ein Instrument zum Schmecken, Sprechen und Liebkosen. Die Täler zwischen den winzigen Zungenpapillen bilden optimale Lebensbedingungen für sämtliche Kleinstlebewesen, die aus der Umwelt in unsere Mundhöhle gelangen. Mundgeruch beispielsweise ist häufig ein sicheres Anzeichen für eine ungesunde Überbesiedlung der Zunge mit schädlichen Mikroben.

2. Maximen einer adäquaten Mundraumpflege

Eine gute Mundhygiene beginnt schon bei der Ernährung: Zuckerhaltige Nahrungsmittel bieten ideale Bedingungen für Bakterien. Harte Speisen dagegen fördern die Durchblutung und damit den Erhalt eines gesunden Zahnfleisches.

Die Zahnbürste sowie die Zahnpasta sollten auf individuelle Bedürfnisse ausgerichtet sein. Der Druck, der beim Putzen auf Zähne und Zahnfleisch ausgeübt wird, sollte 200 Gramm nicht übersteigen. Besonders effektiv geputzt wird neuesten Erkenntnissen zufolge mittels der „Fegetechnik“ von rot nach weiß – also in einer Richtung vom Zahnfleisch bis zur Krone.

Die Zahnpasta sollte einen altersgemäß angepassten Fluoridgehalt aufweisen. Nach Rücksprache mit dem Zahnarzt können zusätzliche Fluoridgele wöchentlich angewendet werden.

Zur Reinigung der Zahnzwischenräume eignet sich Zahnseide am besten. Große Zwischenräume werden mit Interdentalbürsten gereinigt.

Für die Zunge gibt es eigens spezielle Zungenreiniger, die Zahnbürste reicht aber bei einer gesunden Mundflora aus.

Sämtliche Instrumente sollten nach spätestens zwei Monaten sowie nach überstandenen Erkrankungen ausgewechselt werden.

Als Abschluss sollte stets antibakterielles Mundwasser verwendet werden, um den verbliebenen Bakterienherden das Ausbreiten neuer Kolonien nach Kräften zu erschweren

3. Professionelle Unterstützung durch den Zahnarzt

Bei der halbjährlich fälligen Zahnprophylaxe kann der Zahnarzt Plaque entfernen, auf Mängel im Putzverhalten hinweisen und erste Krankheitsanzeichen feststellen.
Zusätzlich empfiehlt sich eine professionelle Zahnreinigung ein bis zweimal pro Jahr.
Dabei werden die Zähne gründlichst untersucht, von Verfärbungen befreit und die Oberflächenstruktur geglättet, um Mikroben möglichst wenig Angriffsfläche zu bieten.

Ein rundum gesunder Mund bedeutet mehr als nur ein schönes Lächeln. Die Pforte zu unserem empfindlichen Innenleben zu pflegen, ist gleichsam eine dankbare Unterstützung für unser viel beschäftigtes Immunsystem, ein Zeichen der Selbstachtung und Balsam für das allgemeine Wohlbefinden.

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