Geschrieben: 19. August, 2021 in Anzeige | Ratgeber Tipps & Trends
 
 

Was Heilpilze für die Gesundheit leisten können



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Heilpilze werden seit tausenden von Jahren an mehreren Orten der Welt zu gesundheitlichen Zwecken eingesetzt. Heute sind viele dieser Pilze bestens erforscht, ebenso wie ihre Inhaltsstoffe. Nicht nur in manchen Medikamenten lassen sich so wirksame Verbindungen vorfinden, viele schwören auf den Konsum von ganzen Pilzen oder Pilzpulvern, um Beschwerden zu lindern und Krankheiten zu therapieren.

Die Bandbreite der Wirkungen

Die Heilkunde rund um Pilze nennt sich die Mykotherapie. In der Traditionellen Chinesischen Medizin findet diese laut der gängigen Meinung ihren Ursprung. Inhaltsstoffe, die als wertvoll gelten und in vielen Pilzsorten vorkommen, sind unter anderem Triterpene, Adenosine, Vitamine und herkömmliche Mineralien. Enzyme machen zudem einen wichtigen Teil der Wirkung der Vitalpilze aus. Diese Inhaltsstoffe durch Pilze zu konsumieren, birgt den Vorteil, dass sich die unterschiedlichen Stoffe in ihrer Wirkung verstärken und unterstützen können.

Eine Wirkung, die sich bei vielen Pilzpulvern beobachten lässt, ist die Stärkung des Immunsystems. Einige Studien und Untersuchungen weisen so darauf hin, dass die körpereigenen Abwehrzellen, die bei Krebskranken schwächeln, durch Vitalpilze reaktiviert werden konnten. Bei Autoimmunkrankheiten wie Allergien, bei denen das Immunsystem auf harmlose Stoffe überreagiert, konnten teilweise diese Überreaktionen unterbunden werden.

Viele Pilzsorten können darüber hinaus die Entgiftung des Körpers unterstützen. So können einige Verbindungen innerhalb der Pilze Giftstoffe aufspalten, wodurch der Organismus sie ausspülen kann. Diese chemischen Reaktionen erfolgen dabei überwiegend durch die Enzyme, die Pilze mit sich bringen.

Grundlegend für den medizinischen Nutzen ist natürlich, dass nur erstklassige Präparate verwendet werden. So können viele der nutzbringenden Inhaltsstoffe zerstört werden, wenn Pilzpulver bei einer zu hohen Temperatur verarbeitet werden: Die Proteine denaturieren und werden dadurch nutzlos. Eine Anweisung für die heimische Verarbeitung gibt es hier.

Wer sich selbst auf die Suche nach Pilzen begeben möchte, sollte höchste Vorsicht walten lassen und nur mit Profis auf die Suche gehen. Die Chance, einen giftigen Pilz zu erwischen, ist schlichtweg zu hoch. Ein kleiner Guide lässt sich an dieser Stelle finden.

Einige Heilpilze kurz dargestellt

Ein sehr sagenumwobener und hilfreicher Vitalpilz nennt sich Cordyceps. Er wächst im Hochland von Tibet auf Raupen, bis er diese eingenommen hat und über sie auf die Erdoberfläche übergreift. Darum erinnert das Aussehen des Pilzes auch an eine Raupe, ein Spitzname dieses Pilzes heißt Raupenpilz.

Die Wirkung entsteht hauptsächlich aufgrund der Inhaltsstoffe namens Cordycepin, Ophicordin und D-Mannitol. So soll der Pilz vitalisieren und gegen Erschöpfung helfen, auch die Stimmung soll er erhellen können. Der Cordyceps zählt zudem zu jenen Pilzen, die das Immunsystem stimulieren und ihm in seiner Wirkung unterstützen können.

Ein anderer Pilz nennt sich Agaricus Bisporus und er soll bei Darmkrankheiten helfen sowie die Nieren verbessern können. Der Agaricus Blazei Murrill ist dafür beliebt, dass er besonders gut das Immunsystem unterstützen soll. Die Auricularia Polytricha wird seit Jahrhunderten zur Blutverdünnung eingesetzt.