Wirbelsäulentherapie nach Dorn: Sanft einrenken
Viele unserer bewährten Naturheilverfahren stammen entweder aus alten Zeiten oder aus fremden Kulturen und haben dadurch oft etwas geheimnisvolle Züge. Anders ist es dagegen bei der Wirbelsäulentherapie nach Dorn, denn ihre Entstehung lässt sich genau nachzeichnen.
Wirbelsäulentherapie nach Dorn: Ein Sägewerksbesitzer als Namensgeber
Der Namensgeber der Wirbelsäulentherapie nach Dorn betrieb ein kleines Sägewerk mit Landwirtschaft in Lautrach bei Memmingen. Als ihn Anfang der 1970er Jahre ein schwerer Hexenschuss plagte, behandelte ihn ein alter Bauer aus der Nachbarschaft. Dadurch war er schon nach kurzer Zeit schmerzfrei.
Daraufhin übernahm er das Wissen des Alten und behandelte sehr effektiv Familienmitglieder und Freunde, insbesondere seine Frau, die jahrelang unter therapieresistenter Migräne gelitten hatte. Deshalb sprach sich die Wirbelsäulentherapie nach Dorn schnell herum: Die Erfolgsmeldungen zogen ihre Kreise, und so vergrößerte sich der Radius, aus dem die Patienten zu ihm kamen, stetig.
Vom Rücken zum ganzen Körper
Anfangs war die Wirbelsäulentherapie nach Dorn rein orthopädisch ausgerichtet. Im Laufe der Zeit erklärten Patienten jedoch immer wieder, dass sich nach der Behandlung nicht nur ihre Beschwerden gebessert hätten, sondern dass auch Organbeschwerden nachgelassen oder ganz verschwunden seien. Deshalb rückte die Methode auch für Ärzte in den Blick. Weil sie Interesse an dieser einfachen und wirksamen Therapie fanden, halfen sie dem medizinischen Laien Dorn dabei, seine zunächst intuitiv ausgerichtete Tätigkeit medizinisch zu ergründen und zu erklären.
So arbeitet die Wirbelsäulentherapie nach Dorn
Zunächst ist die Wirbelsäule nicht nur das zentrale Stützorgan des Körpers, sondern vor allem auch die stabile Stützhülle für das Rückenmark. Jeder Nerv, jeder Muskel und jedes Organ hängt mit ihr zusammen und kann daher durch Fehlstellungen in diesem Bereich in seiner Funktion gestört sein. Außerdem können Beckenschiefstand und Beinlängendifferenzen eine ganze Reihe von Körperfunktionen beeinträchtigen.
Deshalb renkt der Therapeut bei der Wirbelsäulentherapie nach Dorn die Wirbel ein und korrigiert Becken und Beinlängen. Dabei arbeitet er nicht mit ruckartigen Überdehnungsbewegungen. Folglich stellt die Dorntherapie ein sehr sanftes Behandlungsverfahren dar.
Wirbelsäulentherapie nach Dorn: Ein Gedicht
Zum Abschluss fasst dieses Gedicht deshalb noch einmal zusammen, wie die Wirbelsäulentherapie nach Dorn wirkt:
Als Therapeut liegst du ganz vorn,
Kannst du die Therapie nach Dorn.
Zwar soll es im normalen Leben
Auch Menschen ohne Rückgrat geben,
Doch mancher ist gleich wie verwandelt,
Wenn man am Rücken ihn behandelt.
Verdrehte Wirbel, schiefes Becken,
Der Therapeut muss alles checken,
Und kaum hat er mit sanftem Ruck
Den Wirbel eingerenkt, ruck zuck,
Schon spürt der Mensch die Linderung,
Genießt des Schmerzes Minderung.
Denn Wirbel müssen nicht nur stützen.
Sie sollen auch die Nerven schützen,
Die vom Gehirn zu den Organen
Weitläufig ihren Weg sich bahnen.
Mit viel Gefühl, ganz ohne Kraft
Wird Ordnung im System geschafft.
Auch Willibald war schon ganz lahm,
Als er zu der Behandlung kam.
Seit Tagen machte ihm Verdruss
Ein ganz gemeiner Hexenschuss.
Aufrecht und fröhlich ging er fort.
Die Praxis ist ein guter Ort.
Gesundheitstipps von Onkel Fips
Das Gedicht zur Wirbelsäulentherapie nach Dorn stammt nämlich aus dem Buch „Gesundheitstipps von Onkel Fips“.
Autorin: Marianne Porsche-Rohrer
ISBN: 978-3-00-034570-8
Ausgabe: Taschenbuch
Seitenzahl: 118
Sprache: deutsch
Zu beziehen über den Buchhandel oder die Verfasserin:
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