Geschrieben: 15. Januar, 2026 in Anzeige | Haut
 
 

Rätselhafter Juckreiz? Es könnte Prurigo nodularis sein


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Am ganzen Körper Knoten auf der Haut und starker Juckreiz, der auch nachts nicht aufhört: Das sind häufige Symptome der chronisch-entzündlichen Hauterkrankung Prurigo nodularis (PN). In Deutschland sind etwa 100 von 100.000 Menschen betroffen – die Dunkelziffer ist laut Expert*innen aber vermutlich höher.1 Vorwiegend sind Menschen ab etwa 50 Jahren betroffen.2 Die gute Nachricht: Wenn die Erkrankung erkannt wird, kann sie langfristig behandelt und die Symptome kontrolliert werden. So kann die Lebensqualität gesteigert und die Einschränkungen im Alltag reduziert werden.

© Sanofi

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„Ich habe nächtelang nur eine Stunde geschlafen und war dann wieder wach. Dieser Juckreiz hört ja auch im Schlaf nicht auf“, erinnert sich Simone. Die 51-Jährige lebte über 13 Jahre mit einer nicht erkannten Prurigo nodularis und den damit einhergehenden schweren Belastungen im Alltag. So wie Simone geht es vielen Menschen, die an der chronisch-entzündlichen Hauterkrankungen leiden. Denn der ständige Juckreiz und die sichtbaren Hautveränderungen können zu umfassenden Einschränkungen in verschiedenen Lebensbereichen führen.

Eine Erkrankung, vielseitige Belastungen

Eine häufige Folge des Juckreizes ist Schlafmangel, der sich nicht nur auf die Leistungsfähigkeit am nächsten Tag und die Laune auswirkt, sondern ebendiesen Juckreiz wieder verstärken kann – ein Teufelskreis. Auch die Arbeitsfähigkeit kann durch die Krankheitslast vermindert werden, in schweren Fällen sogar bis zur Arbeitsunfähigkeit führen. Doch neben den körperlichen Beschwerden spielt auch das psychische Wohlbefinden und das Sozialleben eine entscheidende Rolle. Wenn viele, teils bis zu mehreren Hundert, juckende Knoten die Haut bedecken, empfinden viele Menschen mit PN Scham für ihre Haut.3 Sie ziehen sich zurück oder erleben starke psychische Belastungen bis hin zu Angststörungen oder Depressionen. PN: Eine Erkrankung, die die Lebensqualität erheblich beeinflusst, weiß auch Simone: „Im Familienleben war es tatsächlich so, dass ich aus Scham auch keine Urlaube mehr mitgemacht habe.“

Erster Schritt: Diagnose, zweiter Schritt: die passende Therapie

Für Simone kam nach 13 Jahren der Wendepunkt – sie erhielt die Diagnose PN. Nach vielen Jahren mit unzureichenden Behandlungen konnte ihr eine passende Therapie verordnet werden. Die PN festzustellen, ist der erste, wichtige Schritt, um den Teufelskreis aus Jucken, Kratzen und Knotenbildung zu durchbrechen und die Lebensqualität zu verbessern. Denn mit gezielten Therapieoptionen – wie Biologika, die direkt an den Entzündungsprozessen im Körper ansetzen – kann die belastende Hauterkrankung langfristig kontrolliert werden. Bei Verdacht auf Prurigo nodularis ist es daher wichtig, einen Termin bei einem Dermatologen oder einer Dermatologin zu vereinbaren und sich beraten zu lassen, um den Verdacht abzuklären und anschließend die passende Therapie zu finden.

© Sanofi

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„Anderen Betroffenen kann ich nur mitgeben, wirklich hartnäckig zu bleiben. Man darf den Mut einfach nicht verlieren.“ – Simone

Weitere Informationen zur Erkrankung, eine Übersicht mit PN-Expert*innen sowie einen Selbsttest finden Sie auf der Website www.prurigo-nodularis.info

Mit freundlicher Unterstützung von Sanofi und Regeneron.

Quellen:

1 Ständer S et al. Acta Derm Venereol 2020; 100: adv00309
2 Hughes JM et al. Medicines (Basel) 2020; 7.pii: e4
3 Zeidler C et al. Dermatol Clin 2018; 36: 189-197

MAT-DE-2505345-1.0-12/2025