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Geschrieben: 20. Januar, 2012 in Ganzheitlich Leben | Ratgeber Tipps & Trends
 
 

Erotische Öle – Auf den richtigen Duft kommt es an

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An erotischen Abenteuern sind alle fünf Sinne beteiligt. Der Geruch spielt im sexuellen Bereich eine weitaus wichtigere Rolle, als allgemein angenommen. So vermuten Verhaltensforscher, dass sich der Kuss aus einem Beschnuppern entwickelte. Bis heute gibt der Geruchssinn den Forschern noch Rätsel auf. Düfte spielen seit Urzeiten eine wichtige Rolle. Evolutionsgeschichtlich ist der Geruchsinn der älteste. Er ist mit dem limbischen System verbunden, das zuständig ist für Gefühle und Erinnerungen.


Bei einem bestimmten Geruch werden blitzartig längst vergessene Kindheits- oder Urlaubserinnerungen wach. Der Duft einer blühenden Sommerwiese etwa lässt Feriengefühle aus der Kindheit aufkommen, der würzige Geruch von mediterranen Kräutern lässt an einen Griechenlandurlaub denken oder Nelkenduft an Weihnachten.

Im Orient haben Düfte auch heute noch einen hohen Stellenwert. Nicht umsonst lagen die wahren Reiche der Sinnlichkeit im alten Persien, Indien, Ägypten oder Afrika. Düfte sind nicht nur ein Symbol für Schönheit und Wohlbefinden, sie öffnen das Herz, klären den Geist und wirken heilsam auf Wunden der Seele. Sie helfen, vom Alltag „loszulassen“ und erzeugen ein entspannendes Flair. Wer kennt nicht den dezenten Geruch von Räucherstäbchen, den Rosenduft in der Aromalampe oder Weihrauch in unseren Kirchen?

Seit jeher versuchen Frauen wie Männern einander durch Wohlgerüche zu verführen. Düfte sind Kommunikation: Vieles an zwischenmenschlichen Beziehungen läuft über die Nase, ohne dass es bewusst wird. Denn, jeder Mensch riecht anders und einzigartig. „Jemanden nicht riechen können“ oder „sich erst einmal beschnuppern“, sind Redewendungen, die diese Tatsache zum Ausdruck bringen. In der Liebesbeziehung spielt der Körpergeruch eine ganz wichtige Rolle und auch die Erotik hat viel damit zu tun. Es gibt gewisse Düfte, die die Leidenschaft anfachen, sexuell stimulierend wirken und die Phantasie beflügeln. Mit Ölen kann man die intimen Stunden bereichern, etwa durch eine zärtliche Partnermassage oder ein sinnliches Bad zu zweit, um die erotische Stimmung zu steigern.

Zu den Düften, die erotisierend wirken, zählen Ylang Ylang, Jasmin, Sandelholz, Vanille, Moschus, Neroli, Tuberose, Weihrauch, Rose, Ingwer, Zimt, Orange, Lemongras, Iris oder Patchouli, um nur einige zu nennen. Zur Pflege und zum Verwöhnen zu Hause eignen sich Gesichts- und Körperöle, Balsame, Blütenwässer, aber auch fertige Mischungen für die Aromalampe oder Duftkissen mit Füllungen aus getrockneten Pflanzenteilen.

Wer experimentierfreudig ist, kann sein ganz spezielles Aromaöl oder Duft-Potpourri selbst mischen, das Lust auf mehr macht. Für ein sinnliches Parfum folgende Öle in ein verschließbaren Fläschchen geben: Je ein paar Tropfen Rosen- Jasmin-, Ylang Ylang- und Sandelholzöl geben. Rosenöl ist das teuerste, aber auch edelste unter den Ölen, Jasminöl verleiht dem Parfum eine weiche Note und Zedernholz rundet mit seinem holzigen, würzigen Duft die Mischung ab. Wer möchte, kann auch noch wenige Tropfen Nelkenöl hinzugeben. Je nach Belieben kann die Menge der einzelnen Öle individuell variiert werden. Wer nicht selbst mischen will, kann auf fertige Produkte zurückgreifen.

Dieser ganz persönliche Lieblingsduft eignet sich hervorragend entweder als „Wellness-Zusatz“ für die Badewanne, zusammen mit 3 EL Honig oder Sahne für samtweiche Haut, für eine zärtliche Massage oder aber auch für die Aromalampe. Es ist eine sehr erotisierende Mischung zum Verwöhnen und Genießen.

 

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