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Geschrieben: 17. März, 2017 in Ratgeber Tipps & Trends
 
 

Pflanzen als Stresslöser

AOK Hessen_Bild_Pflanzliche-Mittel-gegen-Stress
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Vielleicht gibt es sie. Aber wenn, dann sind sie eine absolute Seltenheit: Menschen, die nicht wissen, was Stress ist. Für die meisten ist Stress dagegen leider ein Teil des Alltags. Schule, Familie, Job, Freizeit – all diese Dinge können Stress verursachen. Die Folge: Antriebslosigkeit, Niedergeschlagenheit und teilweise schwerste körperliche Beschwerden. Wie wir mit Stress umgehen, ist von Person zu Person unterschiedlich.

Fotoquelle: AOK Hessen – Pflanzliche Mittel, zum Beispiel als Tee, können helfen, Stress-Symptome zu lindern.

Manche Ansätze sind dabei gesünder als andere. Zu den gesündesten Mitteln, um den Stresslevel zu senken, gehören pflanzliche Mittel, körperliche Aktivität und die Ruhe der Meditation.

Solche pflanzlichen Mittel haben einen entscheidenden Vorteil gegenüber synthetisch hergestellten Arzneimitteln: Bei richtiger Anwendung und Dosierung sind sie praktisch nebenwirkungsfrei. Hier erhalten Sie einen kleinen Überblick über die gebräuchlichsten Mittel:

  • Johanniskraut ist ein heimisches Staudengewächs, das bei leichten Depressionen und beginnendem Burnout eingesetzt wird. Seine Wirkweise ist der von synthetischen Antidepressiva sehr ähnlich. Aber aufgepasst: Johanniskraut steigert die Lichtempfindlichkeit der Haut und kann außerdem Wechselwirkungen mit hormonellen Verhütungsmitteln haben.
  • Kamille kennen sicher viele noch vom Geruch her, auch wenn es sie in „freier Wildbahn“ kaum noch gibt. Der Tee hilft bei Bauchschmerzen und Schlafstörungen und wirkt entkrampfend. Bei höherer Dosierung und nach mehrwöchiger Anwendung lässt sich auch eine angsthemmende Wirkung erreichen.
  • Baldrian, Melisse, Hopfen werden gerne kombiniert und entfalten als Tee eine wohltuende Wirkung. Außerdem sind sie bessere Mittel zum Ein- und Durchschlafen als das Glas Rotwein am Abend.
  • Zitronenmelisse duftet stark nach Zitrone und wird als Würzkraut verwendet. Sie kann im Topf und Kübel auf dem Balkon gepflanzt werden und mindert nachweisbar den Alarmzustand des Körpers bei nervöser Verstimmung.
  • Lavendel erinnert mit seinem ätherischen Öl an einen Frankreich-Urlaub. Allein diese Fantasie lässt uns entspannen und erklärt, warum er gerne in der Aromatherapie eingesetzt wird. Zudem wird dem Lavendel eine angstlösende Wirkung zugesprochen.

Der Großteil der Produkte mit diesen Inhaltsstoffen ist frei verkäuflich. Sie benötigen dafür also kein Rezept vom Arzt. Zu Fragen der Dosierung und Dauer der Anwendung können Sie in der Packungsbeilage nachlesen, Ihren Apotheker fragen oder mit Ihrem Arzt Rücksprache halten. Sollten die Beschwerden trotzdem anhalten, ist trotzdem ein Praxisbesuch angebracht, um dem Problem auf den Grund zu gehen.

Bewegung mindert Stress

Ein uraltes und bewährtes Mittel gegen Stress ist Bewegung. Ist gibt nichts besseres, um geistige Anspannung zu lösen, als körperliche Aktivität. Das kann ein Spaziergang, eine Fahrradtour, Bahnenschwimmen oder ein Halbmarathon sein – je nach Veranlagung und individueller Fitness. Nach Möglichkeit sollten all diese Aktivitäten im Freien stattfinden, denn neben der Mobilisierung des eigenen Körpers wirken auch die frische Luft und die Sonnenstrahlung entspannend und anregend auf den Organismus.

Entspannung kann man üben

Es existiert auch noch eine andere Art des Stressabbaus, die weniger intuitiv aber mindestens genauso wirksam sein kann. Eine Methode, die zu genau diesem Zweck entwickelt wurde und sich über Jahrtausende hinweg bewährt hat: die Meditation. Man kann auf verschiedene Arten meditieren. Manch einer bevorzugt Yoga, andere Tai-Chi oder autogenes Training. Gemeinsam ist ihnen allen, dass durch eine gezielte Steuerung der Atmung und Kontrolle der Muskeln der Verstand fokussiert, Verspannungen gelöst und der Organismus beruhigt wird. Die Folge: Neue Kraft und Zuversicht.

Die AOK Hessen bietet daher entspannungsfördernde Kurse zur Stressbewältigung an, in denen Tipps und Tricks zur Stressbewältigung vorgestellt werden.

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