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Geschrieben: 30. März, 2010 in Allergien
 
 

Allergie – sagen Sie den Pollen den Kampf an

Eine junge Frau mit Papiertaschentuch.
Eine junge Frau mit Papiertaschentuch.
Die Zahl der allergischen Erkrankungen nimmt seit mehreren Jahrzehnten immer mehr zu, man spricht sogar von einer „Epidemie des 21. Jahrhunderts“. Heuschnupfen ist eine allergische Erkrankung, die auf einer Überempfindlichkeit gegen die Eiweißkomponente gewisser Pollen beruht. Die allergische Reaktion ist auf Allergene zurückzuführen, die sich an bestimmte weiße Blutkörperchen im Körper binden.

Symptome:
Augentränen und Augenjucken, Augenschwellung, Rötung der Augen, Lichtempfindlichkeit der Augen, Niesreiz, Kribbeln in der Nase und im Rachenraum, Fließschnupfen, verstopfte Nase, Husten, Atemnot, Asthmaanfälle, Beeinträchtigung des Allgemeinzustandes,Abgeschlagenheit, Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Fieber

Therapie:
Diese besteht meistens aus einer Kombinationsbehandlung, mit dem Ziel, den Ablauf der allergischen Entzündungsreaktion zu verhindern und damit die Symptome zu lindern. Zu den wichtigsten Medikamenten zählen so genannte „Antihistaminika“, die die Wirkung des Histamins, das aus den Mastzellen freigesetzt wird und für die typischen Allergie-Symptome verantwortlich ist, verhindert. Kortikoide gehören zu den stark wirksamen Medikamenten und hemmen die Entzündung der Schleimhäute.

Tipps für Pollenallergiker auch im Urlaub:

  • bei geschlossenem Fenster schlafen oder Pollenschutzgitter anbringen
  • körperliche Belastung (Sport) in den Zeiten meiden, wenn die Pollen fliegen
  • Pollenflugvorhersagen beachten (Radio, Internet, Zeitung)
  • regelmäßig Staubsaugen (Staubsauger mit Mikrofilter verwenden) und häufig feucht wischen
  • Aufenthalt im Freien reduzieren (danach duschen)
  • Haare täglich waschen
  • Kleider ebenso täglich wechseln, sofort waschen und nicht im Schlafzimmer ausziehen oder aufbewahren
  • Bettwäsche nicht draußen trocknen lassen, wenn die Pollen fliegen
  • Einbau eines Pollenfilters im Auto
  • auf Rasenmähen oder Gartenarbeit lieber verzichten
  • Medikamente vorschriftsmäßig einnehmen
  • den Urlaub in pollenarmen Regionen planen (am Meer oder im Hochgebirge)

 

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