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Geschrieben: 28. Januar, 2014 in Sexualorgane
 
 

Erektionsstörungen richtig behandeln

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Erektionsstörungen können die Beziehung von Mann und Frau sehr stark belasten und im schlimmsten Fall sogar zur Trennung führen. Denn zu Nähe und Zärtlichkeit gehört ein erfülltes Sexualleben, in dem sich die beiden Partner gegenseitig ihre Liebe beweisen. So ist es ratsam, sich gleich von Anfang an ärztliche Hilfe einzuholen. Der Urologe nennt nach eingehender Untersuchung die Therapieformen, die im konkreten Fall Abhilfe versprechen.

Fotoquelle: 123RF

Doch bei nur ca. 20 bis 30 % der Betroffenen sind es seelische Ursachen, die es zu beheben gilt. Zu nennen sind in diesem Zusammenhang vor allem die Folgen von Stress im beruflichen und privaten Alltag. Bevor man also zu medikamentöser Behandlung greift, sollte der Betroffene vorab versuchen sich zu entspannen und für eine gewisse Zeit zur Ruhe zu kommen. Geschieht dies zusammen mit der Partnerin, tut eine solche Auszeit auch der gemeinsamen Liebe gut. Aber auch vor allem jüngere Männer haben oftmals große Angst zu versagen, was Erektionsstörungen leicht auslösen kann.

Organische Erkrankungen als Ursache von Erektionsstörungen

Stellt der Arzt allerdings organische Probleme fest, können diese auch im persönlichen Lebensstil begründet sein. Ist der Patient starker Raucher, oder nimmt er zu viele und harte alkoholische Getränke zu sich? Es kann auch sein, dass eine Diabetes mellitus vorliegt. Außerdem treten im Alter Erektionsstörungen oftmals in Folge von Ablagerungen und Verkalkungen an den Gefäßwänden auf. Doch sind auch junge Männer vor Erektionsstörungen nicht gefeit. Hier spielt nicht selten die noch mangelnde Erfahrung auf dem sexuellen Gebiet eine Rolle, doch können auch bei diesen Patienten durchaus bereits körperliche Ursachen vorliegen.

Bei Erektionsstörungen auf den passenden Wirkstoff setzen

Empfiehlt der Arzt eine medizinische Behandlung, sollte am besten auf Produkte mit Wirkstoff Vardenafil zurückgegriffen werden. Denn ein solches Präparat zeigt kaum Nebenwirkungen, die das Leben doch noch mehr beeinträchtigen würden. Dem gegenüber erleichtert es die Entstehung einer Erektion und hilft sie aufrecht zu erhalten. Es behindert nämlich das Enzym Phosphodiesterase 5, das diese Erektion zum Erliegen bringen würde.
Allerdings sollten Tabletten, die diesen Stoff enthalten, nach Möglichkeit nicht mit anderen Medikamenten gleichzeitig eingenommen werden. Wiewohl die Einnahme unabhängig von den Mahlzeiten erfolgen kann, sollte auf Speisen mit allzu viel Fett verzichtet werden. Im Übrigen ist natürlich die Partnerin gefragt, die den Penis des Mannes im Laufe des Vorspiels stimulieren sollte.  Doch auch außerhalb des Sexuallebens sollten Erektionsstörungen nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Sie können nämlich die Vorboten von weit gefährlicheren Erkrankungen sein. Zu nennen ist hier in erster Linie Prostatakrebs, der ansonsten lange unentdeckt bleiben würde.

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