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Geschrieben: 10. Juni, 2013 in Sexualorgane
 
 

Schutz vor ungewollter Schwangerschaft – Verhütungsmittel im Vergleich

Schutz vor ungewollter Schwangerschaft
Schutz vor ungewollter Schwangerschaft
Die Frau von heute kann aus einer Vielzahl von Verhütungsmittel wählen. Die beste Methode, um nicht ungewollt schwanger zu werden, gibt es nicht. Immerhin hängt die Wahl des Verhütungsmittel von vielen Faktoren ab. So spielt zum Beispiel das Alter der Frau, ihre Lebensgewohnheiten und der Beziehungsstatus eine entscheidende Rolle. Singles, für die ab und zu auch ein One-Night-Stand in Frage kommt, sollten auf alle Fälle mit Kondom verhüten.

Fotoquelle: eraxion / clipdealer.de

Hormonpräparate bieten zwar Schutz vor einer ungewollten Schwangerschaft, nicht aber vor den gefährlichen Geschlechtskrankheiten. Für Frauen, die unregelmäßig Geschlechtsverkehr haben, sind Spermizide eine Option. Die Cremen oder Schaumovula müssen allerdings bereits 10 bis 30 Minuten vor dem Verkehr in die Scheide appliziert werden um die maximale Wirkung zu garantieren. Spermizide werden auch gerne zusammen mit einem Diaphragma eingesetzt. Um ein Diaphragma schnell und richtig einsetzen zu können, ist ein wenig Übung nötig. Immerhin muss das Diaphragma in der Scheide bis nach hinten zum Muttermund geschoben werden, wo es das Eindringen der Spermien verhindern soll. Da der Körper jeder Frau einzigartig ist, muss ein Diaphragma immer von einem Frauenarzt angepasst werden. Der Experte gibt auch hilfreiche Tipps, wie man den elastischen Kunststoff am besten dort platziert, wo er hingehört.

Hormonelle Verhütungsmittel

Die Zeit wo jeder Frau dieselbe Pille verschrieben wurde, ist lange vorbei. Heute gibt es viele verschiedene Präparate am Markt. Sollten bei einer Pille Nebenwirkungen auftreten, hat man also die Möglichkeit, ein anderes, möglicherweise besser verträgliches Mittel zu versuchen. Als besonders sicher gelten sogenannte Kombinationspräparate, die sowohl Östrogene als auch Gestagene enthalten. Bei diesem Mittel wird die Reifung der Eizelle unterdrückt, somit findet kein Eisprung statt. Noch dazu wird durch den Einfluss der Hormone ein fester Schleimpfropfen am Muttermund gebildet, der kaum Spermien durchdringen lässt. Der Östrogenanteil in modernen Pillen ist derart niedrig dosiert, dass die gefürchteten Nebenwirkungen wie Wassereinlagerungen oder eine Gewichtszunahme nur selten auftreten. Mit der Minipille gibt es aber auch eine recht zuverlässige Variante, die völlig ohne Östrogene auskommt. Relativ neu am Markt der Verhütungsmittel ist ein Pflaster, das Hormondosen über die Haut an den Körper abgibt. Alle sieben Tage muss das Verhütungspflaster neu geklebt werden, somit braucht man pro Zyklus drei Stück. Frauen, die mit Pflaster verhüten, müssen nicht täglich eine Pille schlucken. Allerdings ist das Pflaster mit etwa 4 mal 4 Zentimetern relativ groß und lässt sich gerade während der Sommermonate nur schwer verbergen. Für Frauen, die mit der Familienplanung bereits abgeschlossen haben, kommen längerfristige Verhütungsmittel wie Implantate oder die Dreimonatsspritze in Frage. Nachteil dieser Verhütungsmittel ist, dass das Präparat nicht schnell abgesetzt werden kann, sollte es zu unerwünschten Nebenwirkungen kommen. Setzt man diese Präparate ab, kann es einige Zeit dauern, bis sich ein normaler Zyklus einstellt.

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