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Geschrieben: 18. Februar, 2013 in Magen & Darm
 
 

Das unangenehme Thema: Verstopfung

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Schätzungsweise 30 bis 50% aller Deutschen haben gelegentlich ein Problem mit einem trägen Darm, einer Verstopfung. Dennoch hört man dazu recht wenig, da niemand gerne über diese Probleme spricht. Viele leiden bereits lange, um sich erst zum Arzt zu trauen, wenn sie keinen anderen Ausweg mehr sehen. Eine akute Verstopfung wird häufig mit Maßnahmen wie einem Einlauf in Verbindung gebracht. Dabei handelt es sich dabei nur um eine Notlösung für wirkliche Härtefälle. Die meisten der Betroffenen leiden nur wenig unter diesem Problem und brauchen nicht einmal eine wirkliche Hilfe. Wenn der Patient allerdings weniger als dreimal die Woche Stuhlgang hat, dann spricht der Mediziner von einer Obstipation – Verstopfung.

In diesem Fall sollte der Patient schleunigst Maßnahmen zum Abführen einleiten. Es gibt hierbei verschiedene Möglichkeiten. Als erstes ist zu erklären, warum die Verstopfung überhaupt auftritt.

Ursachen für die Verstopfung

Wenn der Mensch zu einem trägen Darm neigt, dann wird der Verdauungsbrei nur schleppend fortbewegt. Während er jedoch im Darm ist, wird Wasser entzogen. Der Brei wird dadurch immer härter und durch den Nachschub immer dicker. Kommt es dann endlich zum Stuhlgang, dann unter starkem Pressen verbunden mit Schmerzen. Die Verstopfung findet ihre Ursache somit in einer langsamen Darmbewegung mit gleichzeitiger Entwässerung vom Kot im Enddarm. Demnach wäre nun das genaue Gegenteil zu unterstützen. Zum einen soll sich der Darm aktiv bewegen und zum zweiten soll sich der Kot im Enddarm mit Flüssigkeit anreichern, um geschmeidig und beweglich zu werden, damit er gut abgehen kann. Praktisch jedes Abführmittel zielt auf diese beiden Punkte ab, um einen Stuhlgang zu erleichtern. In vielen Fällen hilft bereits eine Ernährungsumstellung mit sportlicher Betätigung. Aber wer möchte schon gesund leben müssen, um auf die Toilette zu können? Genau das geht gerade berufstätigen Menschen zu weit, die im Stress stehen und froh sind, wenn sie am Tag wenigstens einen ruhigen Moment haben.

Was sind Laxantien

In Fachkreisen kann der Begriff Laxantien fallen, der mit Abführmittel gleichzusetzen wäre. Es gibt hierbei natürliche und synthetische Möglichkeiten. So kann der Patient einfach natürliche und unbedenkliche Laxantien wie Flohsamen, Weizenkleie oder Leinsamen essen, die im Darm aufquellen und zu einem weichen Stuhlgang führen. Dann gibt es diverse chemische Verbindungen, die eine Darmtätigkeit anregen können. Es gibt zudem osmotische Substanzen, die Wasser in den Stuhl ziehen werden und diesen dadurch geschmeidiger machen. Der Patient soll bei der Verwendung von Laxantien viel trinken, da diese natürlichen oder synthetischen Substanzen darauf abzielen,  das Wasser aus dem Körper in den Darm zu ziehen.

Sich mit seiner Verstopfung befassen

Es gibt dutzende Möglichkeiten, um eine Verstopfung direkt oder in bis zu 48 Stunden zu beheben. Es muss dabei nicht soweit kommen, dass man schon unruhig wird. Es liegt allein an einem selber, sich zu informieren und eine der vielen Lösungen für sich zu wählen.

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