Geschrieben: 25. Juni, 2019 in Gelenke | Sport & Bewegung
 
 

Der beste Sport zur Schonung der Gelenke: Schwimmen


Die Gelenke sind ein wichtiger Bestandteil des Körpers, denn sie ermöglichen ihm, sich zu bewegen. Gelenkbeschwerden können sich also ganz unmittelbar auf unsere Lebensqualität auswirken, weil wir auf einmal viele Tätigkeiten nicht mehr oder nicht mehr schmerzfrei ausführen können.

 


Bildquelle: ID 12019 – https://pixabay.com/de/photos/schwimmer-schwimmen-rennen-79592/

Bei einigen Krankheiten bereiten die Gelenke sogar im Ruhezustand Schmerzen. Ein Teufelskreis beginnt, denn wer Schmerzen hat, stellt die Belastung des Körperteils und damit dessen Bewegung mit der Zeit immer mehr ein.

Da Glieder, die nicht in Bewegung sind, früher oder später steif werden, ist der richtige Sport das A und O zur Erhaltung von Gesundheit und Lebensqualität.

Den richtigen Sport finden

Während die meisten Sportarten auf Dauer sehr einseitig zu Überlastungen führen können, gibt es einen Sport, den wirklich jeder machen kann, und wenn es mit Hilfe ist: Das Schwimmen.

Da man im Wasser nur etwa ein Zehntel seines eigentlichen Körpergewichts tragen muss, liegt kaum Druck auf den geschundenen Körperteilen. So können Sie also gleichzeitig ihre Fitness trainieren und Ihren Bewegungsapparat etwas Gutes tun.

Selbst sehr schwergewichtige Menschen haben mit dem Schwimmen einen Weg gefunden, gelenkschonend in Bewegung zu bleiben oder wieder zu kommen.

Das Schwimmen beziehungsweise Bewegungsübungen im Wasser generell werden auch als beliebte Rehamaßnahme nach Operationen oder langen Liegephasen zur Mobilisierung von Patienten eingesetzt.

Worauf beim Schwimmen zu achten ist

Wer mit dem Schwimmen anfängt, um seinen Körper schonend zu trainieren, der sollte sich zunächst vergegenwärtigen, dass er sich nicht zum Leistungssport ins kühle Nass begibt.

Trainingserfolge stellen sich nicht sofort ein, daher sollten Sie es ruhig langsam angehen lassen. Fangen Sie klein an und steigern Sie sich gern von Mal zu Mal, ohne dabei Ihre Grenzen auszureizen. Das führt im Zweifel nur zu noch mehr Problemen.

Bedenken Sie auch, dass Sie selbst beim Schwimmen Fehler machen können, die Ihrem Bewegungsapparat schaden würden. Sollten Sie also nicht nur präventiv Schwimmen gehen, sondern aus reellen gesundheitlichen Gründen, sprechen Sie zuvor mit Ihrem Arzt.

Lassen Sie sich auch ruhig noch einmal etwas Unterricht geben, um die richtigen Techniken anzuwenden. Brustschwimmen, Rückenschwimmen und das Kraulen gehören nach wie vor zu den einfachsten und gleichzeitig gelenkfreundlichsten Fortbewegungsmöglichkeiten im Wasser.

Das A und O ist Regelmäßigkeit

Regelmäßigkeit ist beim Sport das Wichtigste. Schon in dem Wort steckt seine ganze Bedeutung:

1. Lassen Sie den Sport zur Regel werden. Dreimal die Woche ist hierbei ideal, denn so kommt ihr Körper in eine gewisse Routine, die Muskeln haben zwischendurch jedoch genug Zeit, sich zu regenerieren.

2. Finden Sie das richtige Maß. Beginnen Sie klein und steigern Sie sich auch nur in kleinen Schritten. Wer sich bis aufs Letzte verausgabt, schadet seinem Körper nur, wenn dieser bereits Probleme aufweist und vor allem die neue Form der Belastung nicht gewohnt ist.

Weitere Vorteile beim Schwimmen

Laut https://gelenkexperten.com/ verursacht das regelmäßige Schwimmen noch weitere positive Effekte auf Ihren restlichen Körper. Da es viele Kalorien verbraucht, könnte es sein, dass sie etwas abnehmen werden.

Auch fördert das Schwimmen die Durchblutung und stärkt somit Ihren Kreislauf. Es strafft aber auch die Haut und ist zugleich ein Ganzkörpertraining.

Wer also nur wegen seines Knies kommt, tut auch Schultern und Hüfte einen großen Gefallen. Eventueller Schweiß wird zudem nicht bemerkt, da Sie ja im Wasser sind. Wer sich also beim Joggen und anderen Sportarten immer vor dem Schweiß ekelt, hat hier gute Karten.

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