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Geschrieben: 26. Februar, 2014 in Aktuelles
 
 

Schichtarbeit birgt Gefahren für die Gesundheit

Schichtarbeit, Fotoquelle: 123RF
Schichtarbeit, Fotoquelle: 123RF
In vielen Branchen ist Schichtarbeit gang und gäbe, doch ist der Wechsel der Zeiten, zu denen man schläft, sehr ungesund. Der Mensch hat eine innere Uhr, deren Ticken vor allem von den Genen und dem jeweiligen Alter beeinflusst wird. So ist die innere Uhr von Männern etwas später eingestellt als die von Frauen. Dieses Phänomen wird von der Chronobiologie erforscht, deren erste Anfänge im 18. Jahrhundert liegen.

Schichtarbeit, Fotoquelle: 123RF

Damals wurde beobachtet, wie sich die Blätter von Mimosen bewegen. Doch erst im vorigen Jahrhundert entdeckte die Wissenschaft dieses Gebiet für den Menschen, wobei es noch immer viele Geheimnisse zu lüften gilt. Klar ist jedoch, dass das Leben in den Städten, die auch in den Nächten hell erleuchtet sind, der Gesundheit sehr abträglich ist.

Schichtarbeit ist gegen die innere Uhr

Wie lange ist es her, dass ein Stadtmensch den Sternenhimmel das letzte Mal gesehen hat? Die heutigen Menschen kennen die Dunkelheit nur vielleicht aus Horrorfilmen, denn auch in den Dörfern und kleineren Städten werden bei Einbruch der Dämmerung automatisch die Straßenlaternen angeschaltet. Doch braucht der Mensch für den Erhalt seiner Gesundheit den natürlichen Rhythmus von Tag und Nacht.
Vor allem Menschen, die in wechselnder Schichtarbeit tätig sind, aber auch Schulkinder haben des öfteren große Schwierigkeiten mit dem Einschlafen und Aufstehen. Außerdem steigt die Unfallgefahr, vor allem, wenn Pausen nicht eingehalten wurden. Doch lassen sich diese Probleme durchaus etwas abmildern.

So beeinflusst man Probleme der Schichtarbeit

Zugegeben, es gehört einige Disziplin dazu, aber: Wenn der Alltag strukturiert ist, lebt es sich um einiges gesünder. So sollte man vor allem bei Schichtarbeit feste Zeiten einführen, zu denen man isst, und diese auf jeden Fall auch im Urlaub und an den freien Tagen beibehalten. Das innere Empfinden eines Tages ist etwas länger als 24 Stunden. Jeder Mensch hat einen so genannten Schlafmittelpunkt, zu dem er eigentlich im Tiefschlaf ist. Wer zu wechselnden Zeiten arbeitet, hat öfters auch soziale Probleme, denn er ist wach, wenn Familie und Freunde schlafen.

Wenn man ein Nachtmensch ist, also erst in der dunklen Tageshälfte zu vollen Touren aufläuft, kann dem mit einer morgendlichen kalten Dusche entgegengewirkt werden. Eine Joggingrunde, bevor man zur Schichtarbeit aufbricht, hat denselben Effekt. Oft reicht es aber auch, das Schlafzimmer abzudunkeln, um dennoch den nötigen Schlaf zu bekommen und die innere Uhr nach und nach richtig zu stellen. Aber auch die Arbeitgeber sind aufgerufen, Schichtarbeit gesünder zu gestalten und einen Mitarbeiter zum Beispiel nicht zu viele Nächte hintereinander arbeiten zu lassen.

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