Geschrieben: 19. August, 2021 in Haut
 
 

Tipps zu Sonnenbrand



Der Sonnenbrand sucht viele Badegäste und Seebesucher anfangs des Sommers heim, manche lässt er nie ganz los. Lästig ist natürlich bereits der Sonnenbrand selbst, Druck auf der Haut schmerzt, die Haut schält sich ab und es sieht einfach unschön aus. Die Folgen sind jedoch gravierender: Wer oft Sonnenbrand hat, weist eine statistisch erhöhte Wahrscheinlichkeit für Hautkrebs auf. Aus diesem Grund sollten gleich zwei Stellschrauben behandelt werden: Die Prävention des Sonnenbrandes und die richtige Behandlung, wenn er schon da ist.

Was ist Sonnenbrand genau?

Der Sonnenbrand nennt sich fachlich korrekt Dermatitis Solaris. Es handelt sich um eine Entzündung der Epidermis. Diese ist dabei die oberste Hautschicht, welche auch für das Auge sichtbar ist. Nicht jede Sorte Licht kann dabei einen Sonnenbrand hervorrufen, insbesondere die UV-Strahlung bedingt diese Entzündung. Besonders problematisch wird ein Sonnenbrand, wenn er auch tiefere Hautschichten befällt, dann können sich Zysten und weitere schmerzhafte Erscheinungen ausbilden.

6 Wege, den Sonnenbrand vorzubeugen

Selbstverständlich sollten die Methoden, durch welche die Prävention des Sonnenbrandes betrieben wird, nicht so kompliziert sein, darum haben wir einfache und effektive Alternativen zusammengetragen. Im ersten Schritt sollte man so insbesondere im Urlaub in südlicher gelegenen Ländern die beiden Stunden des höchsten Sonnenstands meiden. Zu diesem Zeitpunkt ist die gefährliche UV-Strahlung am intensivsten, wobei Deutsche und weiße Europäer die harten Sonnenstrahlen in der Nähe des Äquators schlecht vertragen. In zahlreichen Ländern wie Spanien und Italien steht um diese Zeit sowieso eine Siesta an.

Steht ansonsten ein Trip durch die Stadt an oder eine Wanderung anderer Art, so hilft möglichst lange und lichtdichte Kleidung. Häufig werden Gesicht und Nacken außen vor gelassen, weshalb einen Hut bereits für viel Linderung sorgen kann.

Ansonsten empfiehlt es sich, dass man eine Sonnencreme 30 Minuten vor dem Sonnenbaden oder dem Gang zum See großzügig aufzieht. Darüber hinaus sollte man den Lichtschutzfaktor lieber ein wenig zu hoch als zu niedrig ansetzen. Nicht zu vergessen sind der Nacken und das Gesicht, welche besonders oft Sonnenbrände abbekommen und nur selten eingecremt werden.

Viel Verwirrung herrscht darüber, ob nach dem Baden erneut Sonnencreme aufgetragen werden muss und wie genau die Lage hier ist. Tatsächlich gibt es auch wasserfeste Sonnencremes, durch welche man problemfrei baden kann, ohne sich danach wieder eincremen zu müssen. Selbst bei dieser Creme sollte man allerdings spätestens nach dem zweiten Badegang eine neue Schicht auftragen, zu viel Schutz gibt es in diesem Falle kaum.

Die richtige Behandlung eines vorhandenen Sonnenbrandes

Ist der Sonnenbrand erst einmal da, begehen viele den Fehler, nichts mehr im Rahmen seiner Bekämpfung zu unternehmen. Dabei gibt es ganz einfache Mittel, durch welche man den Sonnenbrand bestens eindämmen und auch bekämpfen kann. Da es sich um eine Entzündung handelt, hilft auf jeden Fall Feuchtigkeit, da hierdurch die Hautbarriere wieder repariert wird. Besonders hervorzuheben ist die seit Jahrhunderten eingesetzte Heilpflanze der Aloe Vera, sie gilt als Wundermittel gegen den Sonnenbrand und lässt sich in vielen entsprechenden Cremes finden. Die Feuchtigkeit kann jedoch auch von dem Körper heraus kommen, weshalb viel Wasser getrunken werden sollte.

Je nachdem, wie gravierend der Sonnenbrand ausfällt, sollte man zu einer medikamentösen Behandlung greifen. Viele setzen hier auf das entzündungshemmende Medikament Ibuprofen. Dieses sollte nach einer Faustregel dann eingesetzt werden, wenn Schwellungen neben den Rötungen auftreten.

Zusätzlich sollte man probieren, das Krebsrisiko einzudämmen. Durch das UV-Licht entstehen im Körper zahlreiche freie Radikale. Das sind extrem reaktive Verbindungen, die mit jedem Molekül im menschlichen Körper direkt reagieren und dieses zerstören. Hierdurch beschleunigt sich die Alterung und wie gesagt wird das Krebsrisiko erhöht. Darum sollte man auf viele Antioxidantien setzen, welche die freien Radikale bereitwillig abfangen. Insbesondere Vitamin C kann man hierfür einnehmen, weiteres Supplements verfügen jedoch auch über freie Radikale.