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Geschrieben: 08. April, 2014 in Ernährung
 
 

Positive Effekte von Hülsenfrüchten auf Diabetes-Patienten

Hülsenfrücjte, Fotoquelle: CanStock
Hülsenfrücjte, Fotoquelle: CanStock
Forscher fanden jetzt heraus, dass Hülsenfrüchte dank ihres natürlichen Proteingehaltes besonders gesund sind. Laut der Studien senken Bohnen, Erbsen und Linden den Blutzuckerspiegel und auch das Risiko an Gefäßerkrankungen und Entzündungen zu erkranken. Bei der Prüfung des Effektes bei Typ-II-Diabetikern fanden sie positive Nebenwirkungen.

 

Hülsenfrüchte, Fotoquelle: CanStock

Eine Studie, welche am Jahresende abgeschlossen sein soll, beschäftigt sich vor allem mit einer Frage: Kann pflanzliches Protein aus Hülsenfrüchten tierisches Eiweiß ersetzen und dabei den Stoffwechsel von Diabetes-Patienten gleich noch mit verbessern? Wenn dies stimmen würde, gäbe es einige bedeutende Vorteile. Diese ballaststoffreiche Kost macht satt und ganz nebenbei lassen sich die Cholesterinwerte im Blut verbessern. Besonders profitieren von der eiweißreichen Diät übergewichtige Patienten mit Diabetes-Typ-II. Deshalb nehmen sie auch daran teil. Schon der Diabetes-Ratgeber (http://www.diabetes-ratgeber.net/Ernaehrung/Huelsenfruechte-Gut-fuer-Blutzucker-und-Blutdruck-195123.html) verwies auf gesunde Hülsenfrüchte.

Was das pflanzliche Eiweiß noch bewirkt

Durch einen niedrigen Zuckerwert verbessert sich die Insulinempfindlichkeit. Somit lässt sich auch das Entzündungsrisiko senken. Davon würden schließlich nicht nur Diabetes-Patienten profitieren. Sogar das Risiko einer Gefäßerkrankung würde sich auf diese Weise senken lassen. Die Mediziner untersuchen den Stoffwechsel und Gesundheitszustand der Probanden und unterteilen in zwei Gruppen. Sechs Wochen lang müssen sich beide Gruppen an einen bestimmten Ernährungsplan halten. Auf diesem stehen Lebensmittel wie Brot oder Nudeln. Diese enthalten rund 30 Prozent Eiweiß. Die erste Gruppe nimmt Nahrungsmittel, die mit Milcheiweiß angereichert sind zu sich, die zweite Produkte mit Erbsenproteinen. Dabei zerstören die Forscher jene Bestandteile der Hülsenfrüchte, welche Blähungen auslösen könnten.

Besser auf heimische Produkte setzen

Natürlich eignen sich als Proteinquelle nicht nur heimische Hülsenfrüchte, sondern auch Lupinen oder Sojabohnen. Allerdings müssen diese importiert werden. Und besonders Soja war in der letzten Zeit häufig wegen Spuren von gentechnisch veränderten Pflanzen in Verruf. Lupinen hingegen lösen oft allergische Reaktionen aus und scheiden somit ebenfalls aus. Die Erbsen sind heimische Hülsenfrüchte. Ein Vorteil also, dass sie aus der deutschen Landwirtschaft stammen.

Vorläufige Ergebnisse der Studie

So überzeugen nach der Ansicht der Forscher bereits die vorläufigen Ergebnisse. In beiden Gruppen lässt sich eine Senkung des HbA1c-Wertes vermerken. Der Grund dafür ist einfach. Weil die Nahrung sehr viel Eiweiß enthält, bleibt sie auch deutlich länger im Magen. Auf diese Weise sinkt auch der glykämische Index. Dieser gibt den Blutzuckeranstieg im Blut nach der Mahlzeit an. Je niedriger dieser ist, desto niedriger ist laut der Forscher auch ein wichtiger Entzündungsparameter. Die Forscher sehen zudem bereits Unterschiede zwischen den Gruppen, wissen aber noch nicht welche Probanden es sind, da die Studie verblindet durchgeführt wurde. Noch einen positiven Nebeneffekt zeigt die Studie bereits jetzt: Die Probanden nehmen ganz nebenbei ab. So passen Hülsenfrüchte als gesunde Schlankmacher auch zum aktuellen Veggie-Trend und sind in der kreativen Küche vielfältig einsetzbar.

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