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Geschrieben: 24. Mai, 2016 in Ganzheitlich Leben | Gesund abnehmen | Gesund essen
 
 

Gesund essen und abnehmen – Willkommen Wohlfühlgewicht

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Jedes Jahr nach Silvester haben wir gute Vorsätze und so manch einer mag sich eine kleinere Kleidergröße vorgenommen haben. Viele Wege führen nach Rom und viele Wege zum ganz persönlichen Wohlfühlgewicht. Grundlage für eine gelungene Abnehmaktion ist das Abklären des inneren Schweinehundes, der uns diese kleinen seelischen Hüftröllchen beschert hat. Mit Bachblüten kann man hier hervorragend ansetzen. Doch das alleine ist noch kein Garant für dauerhaften Erfolg.

Gesunde Ernährung, Fotoquelle: 123RF

Vielmehr gilt es die Ernährungs- und Bewegungsgewohnheiten zu ändern. Denn zuviel Fett und Salz, exzessives Sofarutschen, das abendliche Gläschen Alkohol sind absolute Taillenkiller. Auf der Homepage der „Initiative Gesund Genießen“ können Sie mit dem Body-Mass-Rechner (BMI Rechner) herausfinden, wie es um Ihre Idealmaße bestellt ist. Liegt der Body-Maß-Index (BMI) über 30, so ist dringender Handlungsbedarf gegeben, liegt er zwischen 25 und 30 so freut sich Ihre Gesundheit auch über etwas mehr Bewusst-Sein und Achtsamkeit bei der Speisenzubereitung. Die bösen Worte Fettleibigkeit und Übergewicht vermeide ich bewusst, denn jedes überflüssige Kilogramm hat irgendwo auch seelische Gründe. Und dies ist niemals zu verurteilen. Wenn Sie sich jetzt aber vornehmen ihrer Seele einen erneuerten Körper zur Verfügung zu stellen, so ist das auch ein Zeichen, dass die Seele bereit ist, mit Altem abzuschließen.

(c) www.BMI-Rechner.net | BMI-Kinder


Gesund abnehmen – Ernährungsgewohnheiten ändern!

Erinnern Sie sich bitte an das schöne Sprichwort: „Alles in Maßen – auch die Mäßigung“. Kasteien Sie sich nicht, ändern Sie lieber Ihre grundsätzlichen Ernährungsgewohnheiten, es ist so viel einfacher, als Sie denken mögen. Abnehmen ist ein ganz komplexes Thema, viel zu komplex um in einem kleinen Artikel zufriedenstellend abgehandelt werden zu können. Aber ein ganz heißer Tipp zum persönlichen Wohlfühlgewicht ist das kaloriensparende und vitaminschonende Dampfgaren.  Diese Methode ist Jahrtausende Jahre alt und stammt ursprünglich aus Fernost. Dabei nutzt man die Methode, Gemüse, Fisch, Fleisch o.ä. mit heißem Wasserdampf zu umhüllen statt die Lebensmittel im Wasser totzukochen und auszulaugen. Statt im Kochwasser bleiben bei dieser Methode die Mineralstoffe und Vitamin dort, wo sie wirklich hingehören: In den Lebensmitteln. Dabei werden die Speisen nicht in einem faden Einheitsgrau wie bei manchen Zubereitungsarten, sondern die Farben werden stattdessen intensiviert, ganz so, als ob die Früchtchen und Gemüse signalisieren wollten: „Nimm mich, ich bin gesünder als alles andere!“ Durch den Wasserdampf werden die Speisen in Feuchtigkeit gehüllt, welche ein Austrocknen verhindert. Somit kann auf den Geschmacksträger „Fett“ komplett  verzichtet werden.

Die Folge ist eine radikale Kalorienreduktion. Besonders das Frühlingsgemüse wie Spargel und Kartoffeln sind hervorragende Diätcoaches. Sie sättigen und entwässern, vorausgesetzt, Sie verzichten auf die sättigende Sauce Bearnaise. Dampfgaren Sie die Gemüse sanft, und bereiten Sie einen kräuterigen Frühlingsquark zu, dem Sie einen Teelöffel Sour Cream oder Joghurt beifügen können – es schmeckt himmlisch. Wer meint, dass die Zubereitungsart „Dampfgaren“ zeitintensiv ist, der irrt. Mit guten, leistungsstarken Geräten hat man eine bis zu 33% geringere Garzeit. Dabei werden die Inhaltsstoffe wie in Watte gepackt. Nehmen wir das Beispiel Broccoli. Während bei einem gewöhnlichen Kochvorgang mit Topf und Herd am Ende des Kochvorgangs noch 60% vom Vitamin B9 verblieben sind, kann der Broccoli, der mit modernster Dampfgarmethode gegart worden ist mit immerhin 98% Vitamin B9 glänzen. Ähnlich sieht es mit Vitamin C aus: Im Topf zubereitet  hat der Broccoli nach 23 Minuten Kochzeit noch 58% Vitamin C. Dampfgegarter Broccoli kann nach weniger als 20 Minuten Garzeit noch stolze 86% vorweisen.Befürchtungen, dass die Speisen in sich zusammenfallen und zu unansehnlichem Mus mutieren sind völlig unberechtigt. Im Gegenteil. Beim Dampfgaren bleiben die Strukturen wunderschön erhalten, Blumenkohlröschen schmecken nicht nur wie Blumenkohlröschen, sondern sehen auch noch so aus.

Da die Aromastoffe bei Dampfgegartem erhalten bleiben, ist das Eigenaroma nach dem Garvorgang noch original vorhanden, ein Nachsalzen ist daher nicht mehr nötig,  so dass die Lebensmittel ein echtes Geschmackserlebnis darstellen. Überhaupt sollten Sie bei Ihrer Abnehmaktion ihren Salzkonsum kritisch überdenken. Salz lagert Flüssigkeit in Ihrem Gewebe ein und verhindert so den Flüssigkeitsaustausch. Die Folge ist eine Übersäuerung von Innen, das Gewebswasser wird brackig, da ein Austausch nicht mehr gewährleistet ist. Salz ist in vielen Fertigprodukten versteckt vorhanden. Machen Sie sich die Mühe und lesen Sie das Kleingedruckte auf der Inhaltsliste. Sie werden erstaunt sein, wo überall Salz darin ist. Bedenklich, wenn man bedenkt, dass ein Erwachsener täglich zwischen 2-3 Gramm Salz zu sich nehmen sollte. Viele Menschen verwenden das 10fache. Würzen Sie stattdessen lieber mit Kräutern und besinnen Sie sich auf die Tugenden der alten Kochkunst –greifen Sie lieber zum Gemüsemesser statt zum Dosenöffner. Oft ist das Schälen von Gemüse nicht nur unnötig, sondern kontraproduktiv. Denn direkt unter der Schale sitzen wertvollste Inhaltsstoffe, die Sie ansonsten großzügig in den Kompost entsorgen würden. Trinken ist ebenfalls elementar wichtig um den Körper wieder in Schwung und Form zu bringen. Richtschnur bei gesunder Herz- und Nierenleistung sind 30 ml Wasser pro Kilogramm Körpergewicht. Dadurch werden gelöste Schlackenstoffe aus dem Interstitium gelöst und ausscheidbar gemacht. Limonaden und Alkohol sind eher kontraproduktiv und zählen nicht als Flüssigkeitszufuhr. Verdünnte Fruchtsäfte, Kräuter- und Früchtetees, hydrogencarbonathaltiges Mineralwasser (> 600 mg) sind die Getränke, die Sie Ihrem Wunschgewicht näher bringen.

Mit Schüßler-Salzen können Sie das Ganze noch sinnvoll unterstützen. Welches Schüssler-Salz bei Ihnen gerade indiziert ist, hängt von Ihrem Typus und Antlitz ab. Generell kann man aber sagen dass typische Entgiftungssalze die Salze Nr. 4 (D6), Nr. 6 (D6), Nr. 9 (D6) und Nr. 10 (D6) sind. Wenn die Haut großporig ist kann man auch an die Nr. 8 (D6) denken.
Wenn Sie Ihre Frühjahrskur mit selbstgemixten Wildkräuterdrinks aus Feld, Wald und Flur, viel Wasser, wenig Alkohol und schonend zubereiteten Powergemüse aus dem Dampfkochtopf konsequent durchführen, werden Sie erstaunt sein, wieviel Energie und Lebensfreude zu Ihnen zurückkommt und dass die Fettpölsterchen mit dem Schnee um die Wette schmelzen werden. Selbst Kochen macht Spaß und stolz – besonders, wenn am Ende ein neues Outfit in kleinerer Kleidergröße steht.
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